Nice to Meet you!


Dufter Samstagmorgen

Quarkbrötchen
Quarkbrötchen
Samstagmorgen, 8 Uhr alles ist still. Sogar draussen hört man kaum was... Das ist für mich persönlich die Zeit, die ich gerne beim Backen nutze. Der andere positive Aspekt ist, nur der Duft der frischen Brötchen kitzelt meine Kids aus dem Bett... ich bin ein fan von schnellen, super leckeren und einfachen Rezepten. Hier ein Rezept für die Quarkbrötchen, die immer gelingen und ohne Hefe sind znd damit ohne Wartezeit  = 20 Minuten Arbeit! 


250 g Quark, 
1 Ei, 
2EL Speiseöl, 
etwas Salz, 
1 1/2 TL Zucker sowie
350 g Mehl und etwas Mehl für die Ausarbeitung 

Die Zutaten gut miteinander verkneten. Brötchen Formen und im Backofen ca 15-20 Minuten auf 200 Grad backen.

Das war's. Einfacher geht wirklich nicht.

Euch ein duftes Wochenende 

Kuss und Gruss 

Mirri


                
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Was vom Tag übrig bleibt

 

 

 

 

 

 

 

Was vom Tage übrig blieb, frage ich mich besonders an den Tagen die einen emotional ausbeuten.  

 

Aber zum Anfang der Entstehung meines Gemäldes "Diaspora" oben:

 

Einige Tage zuvor hatte ich ein Gespräch mit meiner Cousine. Sie hat mir Bilder von ihrer Heimatstadt per Handy zugesendet. Leere Straßen, nicht ein einziges Auto geschweige den Mensch zu sehen. Wie in diesen komischen Weltuntergangsfilmen aus Hollywood! Das war und ist  der Alltag in Coronazeiten in Bosnien und bestimmt auch irgendwo anders auf der Welt.

 

Maßnahmen die Menschen einerseits schützen anderseits in Abseits katapultieren und isolieren. Sie bezeichnete diesen ganzen Umstand als "Diaspora". Menschen die zerstreut, ziellos, depressiv, wurzellos, heimatlos ohne Halt irgendwo gefangen im eigenem Körper und in eigenen vier Wänden sind. Wahrscheinlich hat sie all dies an den Krieg in Bosnien erinnert, der ihr und vielen anderen Menschen Narben auf den Seelen hinterlassen hat. Einfach nur traurig und schrecklich. Ich am anderen Ende des Telefons, ihr zuhörend, und machtlos ihr irgendwie zu helfen. Glitzegleich wie damals. Nur das keine Bomben flogen, sondern diesmal die Coronaviren...

 

Ein Tag später rief mich eine enge Freundin an. Von außen betrachtet, führt sie ein wunderbares Leben, aber dieses wundervolle Leben wurde mit einer einzigen Nachricht zunichte und ins Wanken gebracht. Sie ist schwanger und hat durch Zufall einen Knoten an der Brust ertastet.  Jetzt steht sie da und muss viele Entscheidungen treffen, die nicht nur sie betreffen sondern auch ihre ganze Familie. Diese junge wunderbare Frau hat den Trennen getrotzt und voller Hoffnung dem Krebs den Kampf angesagt.

 

Ich frage mich, was bleibt vom Tage übrig? Leben wir wirklich das Leben was wir wollen, oder werden wir gepresst, geschubst und gelenkt, das Leben zu leben was andere oder die Umstände einem vordiktieren? Reichen die Glücksmomente aus dem Alltag in die Augen zu schauen und zu sagen: "Hey Alltag, ich weiß was Du mit mir vorhast, aber hast Dich ins eigene Fleisch geschnitten! Mich bekommst Du nicht! Ich trotze Dir!"

 

Was bleibt vom Tage übrig? Wie viel haben wir tatsächlich gelebt, geliebt und gelacht? Keine Ahnung ob das reicht.

 

Ich weiß nur eins, jeden Tag geht die Sonne auf, mit uns oder ohne uns. Aber jeder neuer Tag bedeutet auch eine neue Chance dem Leben mehr Leben einzuhauchen. 

 

Tut das was Euch glücklich macht.

 

Gruß & Kuss

 

Mirri

 

 

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Das Leben ist wie ein leeres Blatt Papier

 

 

 

 

 

 

 

 

Letzte Woche war meine "Einschulung" an der Uni in Bonn für Kunsttherapie. Es haben sich so viele Gefühle zusammen gefunden, dass ich es fast vergessen habe, wie sich manche von denen anfühlen. 

 

Sofort nachdem der Unirundgang beendet war ging es dann auch richtig zur Sache. Mein erster Unterricht nach über 20 Jahre, und das jetzt in voller Ladung extra XXL. Am Sonntag erschien mir die gestellt Aufgabe zuerst easy!  Es stellte sich jedoch sehr schnell als tricky heraus. Nun jeder bekam ein Stück Seidenpapier. Man sollte es nach Lust und Laune sowie nach seinem Ermessen knicken, falten, zerknüllen um es dann schön säuberlich auf das Malblatt anzukleben. Ich habe schon juhuu geschrieen, weil ich dachte, easy - Aufgabe erledigt. Pustekuchen! Damit war es leider nicht getan.

 

Wir sollten empathische Linien mit Tusche zeichnen. Tusche mit Füller hatte ich wahrscheinlich das letzte mal in der Schule vor fast 30 Jahren. Ich wusste nur "ich hasse Füller, ich will keine Polizeiabdruckfinger haben" - jedes verdammte Mal hatte ich Tinte nach dem Schreiben mit dem Füller auf den Fingern. Abbekommen - fast unmöglich. Und mir grauste es wieder davor. Aber naja ich wollte es ja unbedingt so. Also los... Tja was soll ich sagen - das Seidenblatt gab Widerstand, die Tinte floss unkontrollierbar, meine empathische Linien waren  eher erzürnt als freundlich und auch meine Laune wurde immer getrübter. Egal wohin ich mit der Feder hin wollte, wollte entweder das Blatt nicht oder die Tinte. Letzten Endes habe ich losgelassen. Ich stellte fest, es bringt nichts  dagegen anzukämpfen. Es ist wie im echtem Leben - loslassen - und dann fließt alles von alleine. 

 

Das Leben ist tatsächlich wie dieses Blatt Papier - Widerstand, Probleme, neue Herausforderungen, Fallen und wieder Aufrichten - und die Erkenntnisse das es immer irgendwie weitergeht.

 

Egal was sich uns im Weg stellt, sich fokussieren in sich reinhören, ist es richtig, fühlt es sich gut an. Und es wird jeden Tag ein neues leeres Blatt Papier auf uns warten, was wir mit Leben verschönern können.

 

Gruß und Kuss

 

Mirri

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Krieg der Nerven

Hm, wie soll ich eigentlich anfangen? Vielleicht damit:

 

letzten Samstag musste ich wieder zu meinem Franco, das ist mein Hairstylist, der einzige Mann in meinem Leben, der einfach bestimmt und ich überlasse ihm die Entscheidung, den ich habe absolutes Vertrauen in sein Können. Unter uns gesagt, diese Spaghettihaare benötigen wirklich Wunderhände... Und da wären wir bei dem Thema Vertrauen! Nachdem Franco sich mit der Scheere ausgetobt hatte, habe ich mich mit meiner Sis getroffe. Es ist seit Jahren ein ungeschriebenes Gesetz, dass wir uns samstags treffen um einfach ein Stück Kuchen und Kaffee in irgend einem Cafe zu genießen. Tja das blöde dabei war nur, dass Samstag kühl war, ich zu leicht angezogen und somit war es klar, dass ich mir eine schöne fette Erkältung eingeholt hatte. Sonntag habe ich das Bett nicht verlassen und am Montag schleppte ich mich dann irgendwie ins Büro.

 

Um 11 Uhr war dann Schluss, es ging nichts mehr. Meine alljährliche Erkältung machte sich in meinem Körper gemütlich. Bevor ich mir mein "Heilmittel" fertig machte, sagte ich alle Termine an diesem Tag ab. Ich hatte Vertrauen wie immer in mein "Heilmittel", das aus lauwarmer Rakija (Zwetschgenschnaps) mit Honig bestand. Wie es in Ex-Jugo-Land heißt "Kind egal was Du hast, trink Rakija, das macht gesund!" Tja und ich hatte auch das Vertrauen, wie immer.

 

Nun Rakija ex, ins Bett, durchschwitzen und einfach nur schlafen.

 

Am nächsten Tag war ich wie neu! Vertrauen in etwas bewirkt tatsächlich Wunder, aber auch die Erkenntnis, dass es Menschen gibt die kein Vertrauen anderen schenken bzw. ihnen das Vertrauen absolut fremd ist.

 

Wie die Tatsache, dass mir nebenbei von meinem Kollegen gesagt wurde, ja meine Frau kränkelte am Montag auch, aber jetzt hat sie Test gemacht, und sie hat kein Corona! - Übersetzt: vielleicht solltest Du Test machen, vielleicht hast Du Corona! Ich habe diese Bemerkung einfach überhört. Ich hatte 0 Symptome und ganz ehrlich, ich habe mich nur Verkühlt gehabt. Ab einem gewissen Alter ist es halt so, dass man vom Friseur mit einer Mütze auf dem Kopf aus dem Geschäft raus läuft. 

 

Ich frage mich, wie ist es mit den Menschen die Corona bereits hatten, haben sie es ihren Freuden und Kollegen erzählt, oder haben sie Angst vor Reaktionen? So etwa wie in den 80er mit Aids? Wo alle panisch waren und keiner einen HIV-Infizierten anfassen geschweige denn umarmen wollte...

 

Die Zeit in der wir gerade stecken ist wirklich ein Kampf der Nerven! Aber ich werde mich mit einer Tasse Tee vertrauensvoll zurücklehnen und einfach alles auf mich zukommen lassen - abwarten und Tee trinken...

 

Ein dicker Kuss & Gruß

 

Mirri

 

 

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sweet quekies

 

 

 

 

"Ist die Birne reif, fällt sie von selber vom Ast"

 

oder in meinem Fall auf die Waffeln

Ich glaube jeder Elternteil kennt es wohl: alle stolpern und hüpfen aus den Betten raus, es breitet sich ein langsames Erwachen im Haus aus und das erste was man dann hört: "Mum was gibt es zum Frühstück". Wenn absolut nichts in Frage kommt, wenn Müsli, Brötchen, Marmelade und Omeletts an diesem Tag ausgedient haben, habe ich für Euch eine Antwort: 1. Pancake oder 2. Waffeln. Das meine Freunde geht nämlich immer. Egal ob große oder kleine Kids, Waffeln gehen immer!  

 

Das Geniale an den Waffeln - frau braucht wenige Zutaten, es geht ruckizucki und alle sind hinterher glücklich. 

 

Hier ein einfaches Rezept:

2 Eier,

1 EL Zucker,

1 Prise Salz,

250 ml Milch,

175 g Mehl und 1 TL Backpulver

 

Zuerst Eier mit Zucker und Priese Salz schaumig rühren, und dann Mehl mit Backpulver vermischen und Milch löffelweise unterrühren. Fertig.

 

Ihr könnt alles mögliche nach Gusto dazureichen. Ich habe hier eine

Birne-Helen Cream gemacht: 100 ml Milch, 100 g Mandeln und 1 großen EL Nutella kurz aufgekocht, dann zum Schluss eine gewürfelte Birne da zugegeben, Sahne drauf tadaaa.

 

Ich könnte mir vorstellen als Dessert könnte man die Birne in Rum einlegen... hmmmm lecker, wäre doch was für uns Mädls.

 

Gruß & Kuss Mirri

 

 

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